<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597</id><updated>2012-02-16T17:43:47.624+01:00</updated><category term='Psychologie'/><category term='Social Media'/><category term='Mathematik'/><category term='Ethnologie'/><category term='Literatur'/><category term='Politik'/><category term='Bahnfahren'/><category term='Grafik'/><category term='Jahreszeiten'/><category term='Berlin'/><category term='Phantasie'/><category term='Alltägliches'/><category term='Geschichte'/><category term='London'/><category term='Elektromobilität'/><category term='Zukunft'/><category term='Technik'/><title type='text'>Tagtraumgeschichten</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://fheller.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>23</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-2828407489612436187</id><published>2012-01-26T04:48:00.014+01:00</published><updated>2012-01-27T06:41:02.849+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltägliches'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Technik'/><title type='text'>Die Wiederkehr*</title><content type='html'>Ende letzten Jahres habe ich zeitweilig eine neue Form des Büros ausprobiert, die man für vereinsamte Selbständige erfunden hat. Ich mietete mich probeweise in einem der vielen „Coworking Spaces“ in Berlin ein. Das sind moderne Großraumbüros, in denen der digitale Einzelkämpfer seinen Job bei Bedarf in Gesellschaft unter Seinesgleichen ausüben kann. Ich entschied mich eher zufällig für „mobilesuite“ im Prenzlauer Berg. Das Büro ist in einem soliden Sandsteinbau untergebracht, umgeben von Cafés, Restaurants und Szeneläden. Nicht die schlechteste Lage. In den Pausen zog ich oft staunend durch die Straßen und stöberte in Geschäften, bei denen ich mich immer wieder fragte, wie sie es wohl schaffen, sich mit ihren irren Spezialisierungen auf Dauer zu halten. Das Innere von mobilesuite ist ein einziger sehr großer offener Raum im Erdgeschoß, welcher allerdings in unterschiedliche Zonen unterteilt ist. Da gibt es Fensterplätze auf Hochstühlen wie im Café, Bänke im Pavillon, die an Zugabteile erinnern, oder schwere Ledersessel, wie in einem englischen Club. Überall sitzen Leute, die über ihre Notebooks gebeugt sind oder an ihren Kaffeetassen schlürfen. Letzteres insbesondere dann, wenn sie die Kaffee-Flatrate mitgebucht haben. Nun wäre es natürlich fatal, wenn all diese Menschen ständig telefonieren würden. Die Kakophonie wäre der Kreativität sehr abträglich. Deshalb gibt es bei mobilesuite tatsächlich Telefonzellen. Ja sie lebt noch, die gute alte Telefonzelle, wenn auch in leicht veränderter Form. Nicht, dass sie anders aussehe. Nein, es ist ihr Inneres, das sich gewandelt hat. Sie enthält keinen Münzfernsprecher mehr. Betritt man sie, findet man nur einen Stuhl vor, auf dem man Platz nehmen kann, um dann ungestört mit dem eigenen Handy telefonieren zu können. Kein Fremder lauscht ungewollt der vertraulichen Unterhaltung, kein Dritter wird durch sie genervt. Welch geniale Wiederkehr einer tot geglaubten Einrichtung. Möge sie weite Verbreitung finden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;--------------------------------------------------&lt;br /&gt;* Für die Jüngeren unter meinen Lesern: &lt;br /&gt;Wiederkehr = (alt)deutsch für Comeback ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-2828407489612436187?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/2828407489612436187'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/2828407489612436187'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2012/01/die-wiederkehr.html' title='Die Wiederkehr*'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-8845414910865748150</id><published>2011-06-06T18:00:00.003+02:00</published><updated>2011-06-06T18:17:56.534+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltägliches'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Das lange Sterben des Telefonbuches</title><content type='html'>1881 erschien in Berlin das erste „Verzeichniss der bei der Fernsprecheinrichtung Betheiligten“ mit 185 Einträgen. Im Berliner Volksmund wurde das erste Telefonbuch Deutschlands auch „Buch der 99 Narren“ genannt, weil dem Mann auf der Straße die ersten deutschen Teilnehmer leid taten, die auf diesen „Schwindel aus Amerika“ hereingefallen waren. Durch seine Auslieferung als "Amtliches Fernsprechbuch" an alle Fernsprechteilnehmer erreichte es in den 70er Jahren eine massenhafte Verbreitung in deutschen Haushalten. Inhaber eines Telefonanschlusses erhielten bei Neuerscheinen  eine Benachrichtigungskarte. Mit dieser ging man zu einer Ausgabestelle, wo man die Karte gegen die neue Ausgabe des Telefonbuches eintauschte. In Berlin war das immer recht mühsam, da das Paket aus Telefonbuch und Gelben Seiten hier in den 90er Jahren aus fünf dicken Bänden bestand. Irgendwann gab es dann eine CD-ROM zur gedruckten Ausgabe dazu, auf der all diese Angaben enthalten waren. Aber zunächst war man mit dem gewohnten Blättern im Buch oft noch schneller. Die Entwicklung einer anwendungsfreundlichen Suchfunktion brauchte ihre Zeit. Irgendwann war sie aber geschaffen und ich benutzte nur noch die elektronische Suche am PC. Als es die Möglichkeit gab, nur die CD allein mitzunehmen, ließ ich das gedruckte Telefonbuch endgültig zurück. Inzwischen ist aber auch das Schnee von gestern. Heute holt man sich Telefonnummern bei Bedarf aus dem Web und telefoniert ohnehin mehr mobil als über das Festnetz. Die CD, die es in den letzten Jahren zusammen mit den Telefonbüchern im Eingangsbereich von Supermärkten kostenlos am Wühltisch gab, nimmt deshalb auch kaum noch jemand mit. Das wiederum schmälert nun aber leider die Auflage und damit den Tausenderkontaktpreis der enthaltenen Anzeigen. Deshalb haben sich die Verlage etwas sehr Cleveres einfallen lassen. Als besonderen Service hängten kürzlich Saisonkräfte die in Plastiktüten eingeschweißten Telefonbücher ungefragt an die Türen in unserem Viertel. Soweit ich es beobachten konnte, sehen die meisten dieser Nachschlagewerke, nie das Innere unserer Wohnungen. Vielmehr wandern sie auf dem kurzen Weg vom Gartentor direkt in die Papiertonne. Ich finde, dass dies ein erbärmlicher Abgesang auf ein viele Jahrzehnte lang wertvolles Produkt ist. Und mal ehrlich: Irgendwann werden doch auch die Anzeigenkunden dahinter kommen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-8845414910865748150?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/8845414910865748150'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/8845414910865748150'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2011/06/das-lange-sterben-des-telefonbuches.html' title='Das lange Sterben des Telefonbuches'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-9208083498484937772</id><published>2011-05-24T15:58:00.003+02:00</published><updated>2011-06-01T08:10:26.825+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltägliches'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='London'/><title type='text'>Ich seh' etwas, was Du nicht siehst …</title><content type='html'>Bei einem Besuch Londons können sich empfindsame Gemüter durchaus beobachtet vorkommen. Und das nicht eines imaginären Promifaktors wegen, sondern aufgrund der vielen Überwachungskameras, die einen von Häuserwänden, Lampenmasten und Hauseingängen aus beobachten. Glücklicherweise lässt sich die Erscheinung ganz gut verdrängen, sonst wäre der Kurzurlaub in Englands Metropole schnell getrübt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, das kennen wir doch von zuhause, werden die Bewohner anderer Großstädte jetzt einwenden. Aber weit gefehlt. Die Dichte der elektronischen Augen (und Ohren) im Berliner Regierungsviertel dürfte noch deutlich unter der einer Londoner Einkaufsstraße wie der Oxford Street liegen. In London sollen es geschätzt über eine Million Kameras sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All diese Kameras machen natürlich nur Sinn, wenn ihre Bilder auch angesehen und im Falle eines Fehlverhaltens darauf zeitnah reagiert wird. Daraus ergibt sich eine einfache Rechnung, die den Irrsinn des Ganzen deutlich macht: &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Stellen Sie sich vor, vor einer Wand mit jeweils 10 flimmernden Kamerabildern säße je ein Mensch, der die Bildschirme den ganzen Tag aufmerksam beobachtet. Das allein ist schon schwer vorstellbar. Aber angenommen, es wäre so, dann wären allein in London um die 100.000 Menschen mit dieser Aufgabe beschäftigt. Nun kann man über diese Rechnung streiten und sie so lange korrigieren, bis man auf eine plausible Zahl von berufsmäßigen Voyeuren kommt. Sie werden aber zugeben, dass die Überwachung dann in den meisten Fällen völlig sinnlos und eine mögliche Entdeckung von Untaten reiner Zufall wäre. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Es sind übrigens beileibe nicht nur Staat und Kommunen, die diese Kameras betreiben. Die Mehrzahl wird von Geschäftsleuten und Privatpersonen installiert. Es ist geradezu schon zu einer Manie vieler Londoner geworden. Beim Besuch eines kleinen Restaurants in China Town viel mein Blick auf einen großen Monitor, der auf dem Bartresen stand. Er war in neun Rechtecke unterteilt, in denen die Aufnahme jeweils einer Überwachungskamera lief.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir am nächsten Morgen bei unseren Gastgebern im Reihenhaus mit Garten am Stadtrand Londons saßen, erzählten wir ihnen von dieser ungewöhnlichen Beobachtung. Anstatt jedoch unsere Verwunderung zu verstehen, wiesen sie uns voller Stolz darauf hin, dass auch sie in und am Haus mehrere Kameras betrieben, deren Bilder sie mit einem mobilen Endgerät abrufen konnten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann das sicher als einen mehr oder weniger lustigen Spleen abtun. Irgendwann werden aber keine Menschen mehr hinter den Bildschirmen sitzen. Dann wird eine Software diese Aufgabe übernehmen. Eine Software, die Gesichter erkennt und Handlungen bewertet, die wirklich alles sieht und nie ermüdet. Bisher funktionieren entsprechende Lösungen zum Glück noch nicht zuverlässig. Aber das ist nur eine Frage der Zeit. Ich befürchte, dass, wenn es soweit ist, von derartig Kameravernarrten Menschen wenig Widerstand zu erwarten ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-9208083498484937772?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/9208083498484937772'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/9208083498484937772'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2011/05/ich-seh-etwas-was-du-nicht-siehst.html' title='Ich seh&apos; etwas, was Du nicht siehst …'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-4824394649117604715</id><published>2010-11-17T21:01:00.010+01:00</published><updated>2011-06-06T18:02:07.366+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltägliches'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zukunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Technik'/><title type='text'>Walk Man!</title><content type='html'>Folgende Geschichte muss ich loswerden, auch wenn ich mir damit selbst wieder einmal vor Augen führe, dass ich schon verdammt alt bin. &lt;br /&gt;Gerade war ich auf einem dieser neumodischen Get-together, bei dem in den Ecken (zumeist) Männer mit ihren Smartphones stehen, wie gebannt auf Minibildschirme starren und diese zwischendurch immer wieder betasten oder liebevoll streicheln. Fast hat man sich an diesen Anblick schon gewöhnt. Auf dem Heimweg fiel mir dann auf dem Bahnsteig noch ein junger Mann auf, der ähnlich liebevoll mit seinem Streichelbrettchen (eng. "iPad") verfuhr. Auch das kein völlig überraschender Anblick mehr. Dabei stieg in mir eine Erinnerung an Kinder-, na gut Jugendtage auf: &lt;br /&gt;Es war Anfang der achtziger Jahre des vorherigen Jahrhunderts. Telefone waren noch mit einer Schnur an die Wand gefesselt. Wer unterwegs dringend etwas über weite Entfernung mitzuteilen hatte, benutzte eine Telefonzelle oder ging zur Post und versandte ein Telegramm. (Bitte auf &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Telegramm" target="_blank"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; nachschlagen!) In dieser guten alten Zeit kam ein teuflisches Produkt auf den Markt, das von da an das Straßenbild veränderte und die Empörung und das Unverständnis unserer Eltern hervorrief: Der Walkman. &lt;br /&gt;Selten zuvor hatte es ein derartiges Stück Technik gegeben, das den Anblick und das Verhalten von Fußgängern so veränderte. Menschen, die auf der Straße liefen, dabei Kopfhörer trugen und unterwegs Musik lauschten. UNERHÖRT! Aber in dem Maße, wie die Älteren dagegen wetterten, wurde der Walkman zum Statussymbol einer jüngeren Generation. Gleichzeitig machte er den Musikgenuss mobil. Heute können wir über die Vorwürfe von damals nur lächeln. Der (Kassetten-)Walkman, von dem allein Sony 200 Mio Geräte herstellte, wird seit Oktober nicht mehr produziert. Sein Sprung ins digitale MP3-Zeitalter ist ihm nur halbherzig gelungen. Heute ist er eine Marke unter vielen und kaum jemand bringt den so benannten MP3-Player noch mit dem revolutionären Gerät von 1979 in Verbindung.&lt;br /&gt;Verständnisvoll lächeln werden übrigens wohl auch unsere Enkel, wenn sie in 30 Jahren hören, wie liebevoll Anfang dieses Jahrtausends Leute mit einem Plastik- oder Aluminiumbrettchen umgegangen sind und dass manche es sich gar an die Wange gehalten und darauf eingesprochen haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-4824394649117604715?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/4824394649117604715'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/4824394649117604715'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/11/walk-man.html' title='Walk Man!'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-3288206839196129779</id><published>2010-11-15T09:38:00.004+01:00</published><updated>2010-11-15T09:55:52.528+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Berlin ist NICHT Stuttgart</title><content type='html'>Es wird wieder protestiert in Deutschland. Nicht ganz so temperamentvoll wie in Frankreich oder Griechenland, aber immerhin geht man auch hierzulande wieder auf die Straße. Das biedere Stuttgart hat sich zum Vorbild für einen Bürgerprotest entwickelt, der sich von den Regierenden propagandistisch nur noch schwer in die Revoluzzerecke abschieben lässt. Und auch die Antiatomproteste haben in diesem Herbst angesichts einer schamlosen Klientelpolitik der Bundesregierung einen neuen Aufschwung erlebt. Analysten und Kommentatoren beleuchten lustvoll diese Entwicklungen und viele Menschen empfinden unabhängig davon, wie nah sie den eigentlichen Forderungen der Proteste stehen, Sympathie für diesen erfrischenden Wind in der ansonsten eher entmutigenden Politiklandschaft. Gemein ist den oben genannten Protestbewegungen, dass sie sich gegen eine allzu offensichtliche Übervorteilung der Allgemeinheit zugunsten einzelner Profiteure wenden, die mit diesen Projekten gigantische Gewinne erzielen wollen. In dieser Ausrichtung unterscheiden sich die Proteste gegen Bahnhofsbau und Atompolitik deutlich von anderen, die versuchen, in ihrem Windschatten mitzusegeln. Das passiert beispielsweise gerade in Berlin. In ganz Berlin? Nein, nur in einem kleinen Teil davon, nämlich in Lichtenrade und Zehlendorf. Dort kämpfen Bürger dagegen, dass nach neueren Planungen ein Teil der Flugrouten des im Bau befindlichen neuen Flughafens auch über ihre Viertel führen sollen. Soweit, so gut und nachvollziehbar. Lautstark werden Emotionen und Argumente vorgetragen. Die Wortführer sprechen von „Montagsdemos“ und „runden Tischen“. Man lässt verlauten, Berlin sei das neue Stuttgart. Mir erscheint das unredlich. Hier kämpfen Menschen im Windschatten  gemeinnütziger Protestbewegungen um ihre ausschließlich privaten egoistischen Vorteile. Denn es geht nicht etwa um die Verringerung des Fluglärms am neuen Flughafen. Die Flugzeuge können ruhig starten und landen, wie sie wollen. Nur nicht über den Häusern der Lichtenrader und Zehlendorfer, sondern bitteschön über den Häusern anderer, weniger wehrhafter Gemeinden in Brandenburg. Getreu dem Motto: „Was schert mich fremdes Leid“.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-3288206839196129779?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/3288206839196129779'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/3288206839196129779'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/11/berlin-ist-nicht-stuttgart.html' title='Berlin ist NICHT Stuttgart'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-4522268301588137060</id><published>2010-09-01T19:32:00.005+02:00</published><updated>2010-11-15T09:44:22.179+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltägliches'/><title type='text'>Archaische Muster</title><content type='html'>So ein Urlaub in der Provence lässt Zeit, um in Ruhe auch über nebensächliche Beobachtungen nachzudenken. So ging es mir gerade in den schmalen Gassen der Altstadt von Apt. Diese Gassen sind an vielen Stellen kaum zwei Meter breit und doch preschen von Zeit zu Zeit Autos hindurch. Für Fußgänger bedeutet das, ständig auf der Hut zu sein, sich beim Herannahen eines Autos in Hauseingänge zu flüchten oder sich, wo noch genügend Platz bleibt, an Häuserwände zu pressen. &lt;br /&gt;&lt;a href='http://www.flickr.com/photos/43775178@N08/4950638142/'&gt;&lt;img src='http://farm5.static.flickr.com/4111/4950638142_8d7a04f59e_m.jpg' border='0' width='210' height='281' align="right" hspace="10" vspace="5" style='margin:5px'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;An den etwas breiteren Stellen dieser Gassen gibt es in unregelmäßigem Abstand immer wieder kurze, gut einen  Meter lange Geländer. Diese stehen parallel zur Hauswand und sind von dieser etwa einen halben Meter entfernt. Nun gibt es auch bei uns zuhause an viel befahrenen Straßen Geländer. Diese sollen die Fußgänger üblicherweise daran hindern, auf die Fahrbahn zu treten. Das kann aber kaum der Grund für die Geländer in Apt sein, denn Platz, um Fahrzeugen in die Quere zu kommen, blieb abseits dieser Geländer mehr als genug. Diese sollen wohl viel mehr Fluchträume für Fußgänger schaffen, in die diese sich bei herannahenden Autos retten können. Die Situation erinnerte mich stark an die im Süden Frankreichs noch lebendige Tradition der Stierkämpfe. Auch bei der Corrida stehen den Banderillas hölzerne Barrieren zur Verfügung, hinter die sie sich vor dem herannahenden Stier mit einem oft an ein Wunder grenzenden Sprung retten können. Genau diese Funktion scheinen auch die Geländer in den schmalen Gassen zu haben. Mögen die Stierkämpfe auch mehr und mehr aussterben, dieses archaische Verhaltensmuster hat sich offensichtlich in die moderne Zeit hinüber gerettet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-4522268301588137060?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/4522268301588137060'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/4522268301588137060'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/09/archaische-muster.html' title='Archaische Muster'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm5.static.flickr.com/4111/4950638142_8d7a04f59e_t.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-4566813858117195770</id><published>2010-07-24T13:28:00.002+02:00</published><updated>2010-07-25T10:44:40.153+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zukunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Elektromobilität'/><title type='text'>Das papierlose Elektroauto</title><content type='html'>Es wird kommen, daran besteht kein Zweifel. Wann wird es kommen? Darüber gehen die Meinungen deutlich auseinander. Die Rede ist vom Elektroauto, nicht als Designstudie oder Prototyp, sondern als Alltagsgegenstand. Ich denke, der Durchbruch wird sich sehr schnell vollziehen. Irgendwann kommt das erste praxistaugliche Modell auf den Markt, innerhalb kurzer Zeit werden dann alle anderen Hersteller nachziehen. Und ein, spätestens zwei Jahre später kaufen nur noch Liebhaber Autos mit Verbrennungsmotor. Das Ganze könnte ähnlich rasant verlaufen, wie der Wechsel von der analogen zur digitalen Fotografie. Aus diesem habe ich übrigens meine Lektion gelernt: Dieses Mal kaufe ich mir nicht kurz zuvor ein teures analoges Teil. Hoffen wir mal, dass mein schon etwas betagter Peugeot noch lange genug durchhält, um dann gleich auf Elektromobilität umzusteigen. Möglicherweise würde ich dafür notfalls sogar eine Übergangszeit ohne eigenes Auto in Kauf nehmen.&lt;br /&gt;Irgendwie beschäftigt das Thema nicht nur mich. Neulich kamen wir während einer längeren Autofahrt mit Kollegen darauf und malten uns aus, wie die elektrische automobile Zukunft wohl ganz praktisch aussehen wird. Nachdem wir die bekannten Lösungsansätze für Reichweite und Höchstgeschwindigkeit diskutiert hatten, kam die Rede auch auf den geringeren Geräuschpegel des Elektroantriebes. Elektroautos sind leise, sehr leise. Ich habe es auf Berliner Straßen bereits mit eigenen Ohren erlebt. Man hört sie kaum kommen.Wenn daraus eines Tages ein Massenphänomen wird, muss die Ruhe in unseren Städten traumhaft sein. Aber wird es plötzlich nicht auch viel mehr Unfälle geben, weil Passanten herannahende Autos überhören? Zu befürchten ist das schon. Und es wird wohl auch akustische Lösungen dafür geben. Soundgeneratoren könnten Motorengeräusche simulieren. Den Sound des gewünschten Modells wird man als MP3-Datei im Internet herunterladen können. Ich habe diesbezüglich so eine Vision: Wenn wir in einigen Jahren auf der Straße kurz die Augen zumachen, werden wir wohl deutlich mehr Ferraris und Porsches hören als heute.&lt;br /&gt;Und wieder einmal könnte sich eine Verheißung revolutionärer Technologien als Illusion erweisen. Hatte man uns mit dem Aufkommen des Computers nicht das papierlose Büro versprochen? Möglicherweise werden unsere Straßen in einigen Jahren etwa so leise sein, wie unsere Büros heute papierlos sind. Schade.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-4566813858117195770?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/4566813858117195770'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/4566813858117195770'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/07/das-papierlose-elektroauto.html' title='Das papierlose Elektroauto'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-7002298078638056244</id><published>2010-03-04T08:25:00.006+01:00</published><updated>2010-03-04T09:47:02.954+01:00</updated><title type='text'>Soziale Zeitzonen</title><content type='html'>Fahre ich morgens mit der S-Bahn stadteinwärts, so bin ich unter meinesgleichen. Leute halt, die im Büro arbeiten, auf dem Weg dahin ihren ersten Kaffee im Starbucksbecher trinken und gegen 9 Uhr am Schreibtisch sitzen. Neulich musste ich allerdings nicht ins Büro, sondern zum Flughafen. Der Termin in Köln war um neun, der Flieger ging um sieben, kurz nach fünf fuhr ich mit der S-Bahn. Obwohl ich mit der gleichen Linie wie sonst fuhr, saßen dort auf einmal ganz andere Leute. Einige Männer trugen blaue Arbeitshosen und schwere Schuhe mit dicken Sohlen. Hier und da Thermoskannen, aus denen der erste Kaffee getrunken wurde. In den kräftigen Händen Tageszeitungen mit großen farbigen Schlagzeilen und vielen Bildern.&lt;br /&gt;Ich hatte eine Zeitreise in ein anderes Milieu gemacht, von dem ich zwar wusste, dass es existiert, dessen Akteuren ich aber kaum begegnete. Jetzt war mir auch klar, warum. Es existiert so etwas wie eine soziale Zeitverschiebung, die offensichtlich zwischen zwei und drei Stunden beträgt. Warum reicht sie aus, die Begegnung unterschiedlicher sozialer Schichten deutlich einzuschränken?&lt;br /&gt;Es ist einfach, aber effektiv: Wer um sechs Uhr morgens zu arbeiten beginnt, der geht bereits am Nachmittag shoppen und abends beizeiten Schlafen. Wer um neun Uhr anfängt zu arbeiten, ist&amp;nbsp; abends damit fertig und unternimmt erst dann möglicherweise noch etwas. Da ist es fast folgerichtig, dass man sich kaum über den Weg läuft, obwohl man den selben benutzt.&lt;br /&gt;Aber warum fängt man im Gewerbe so zeitig, im Büro hingegen so spät am Tag an zu arbeiten? Irgendwie erinnert mich das Ganze an eine vergangen geglaubte Zeit, als das Dienstpersonal morgens zeitig aufstand, um zu heizen und Speisen zuzubereiten. Es galt, damit fertig zu sein, bevor die Herrschaft ihren Tag begann.&lt;br /&gt;Sollte diese Zeiteinteilung bis heute überlebt haben?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-7002298078638056244?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/7002298078638056244'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/7002298078638056244'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/03/soziale-zeitzonen.html' title='Soziale Zeitzonen'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-4078345096150323966</id><published>2010-03-02T08:30:00.012+01:00</published><updated>2010-03-25T09:30:54.957+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltägliches'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bahnfahren'/><title type='text'>Abschied vom Analogen</title><content type='html'>Ein ohrenbetäubendes Klappern ließ mich herumfahren. Es klang, als würden hunderte Dominosteine fast gleichzeitig umfallen. Was ich stattdessen sah, war allerdings nur die große Anzeigetafel in der Bahnhofshalle, auf der über die abfahrenden und ankommenden Züge informiert wurde. Es hatte sich wohl gerade ein Zug verspätet oder war abgefahren. Die Anzeige wurde in diesem Moment aktualisiert. Hunderte Täfelchen aus Plastik, die wie kleine Schaufelräder aufgehängt waren, fielen nach unten und gaben die hinter ihnen versteckten nächsten Buchstaben oder Zahlen frei. War dieses noch nicht das richtige, klappte das nächste auf, bis schließlich der korrekte Zielort des jeweiligen Zuges zu lesen war. Ein beeindruckendes Werk der Mechanik in einer digitalen Umwelt. Und, sieht man von gelegentlichen Aussetzern einzelner Buchstaben ab, es tat meist zuverlässig seinen Dienst. &lt;br /&gt;Damit ist es jetzt vorbei. Die Bahn investiert als modernes Technologieunternehmen in Zukunft. Deshalb werden die alten „Zugzielanzeiger“ (Bahndeutsch) ausgetauscht und durch zeitgemäße elektronische Displays ersetzt. Ein normaler alltäglicher Vorgang, der uns kaum berührt. Eher wird der eine oder andere unter uns darüber staunen, dass es die mechanischen Anzeigetafeln überhaupt noch gab. Und doch werden wir einmal mehr Zeugen des Untergangs einer Epoche, wird unser digitales Leben um eine sinnliche (analoge) Erfahrung ärmer. So, wie elektrische Lampen keine Gerüche mehr verbreiten, machen elektronische Anzeigetafeln (im Normalfall) keine Geräusche mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muss man das Beklagen? Immerhin verschwindet damit auch eine vom Menschen gemachte Lärmquelle, über die sich im Falle der Anzeigetafeln bisher allerdings kaum jemand beschwert haben dürfte. Aber lassen wir die Symbolik des Vorgangs gelten. Vielleicht führt der Siegeszug der Digitalisierung ja tatsächlich zu einer Reduzierung der akustischen Umweltverschmutzung. Der Lüfter meines Rechners lässt mich zuweilen allerdings an dieser These zweifeln. Aber das nur am Rande.&lt;br /&gt;Bleibt noch der Verlust des Sinnlichen. Ihn empfinden viele Menschen, mich eingeschlossen, im Zuge der Digitalisierung tatsächlich als schmerzlich. Trost spenden am ehesten ästhetische und haptische Ausreißer in der elektronischen Warenwelt. Schwer fällt es mir, generationsbedingt, über die sinnliche Ersatzbefriedigung virtueller Welten zu urteilen. Ich ahne aber, dass sich dort, insbesondere im Zuge der 3D-Visualisierung Alternativen auftun. Wenn nicht, bleibt immer noch die Auszeit aus der  digitalen Welt und der temporäre Rückzug in die analoge, früher hätte ich gesagt „die wirkliche Welt“. Also raus ins Freie und dem den Frühling ankündigenden Vogelgezwitscher gelauscht. Und ich spreche von Gezwitscher, nicht von geTwitter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-4078345096150323966?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/4078345096150323966'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/4078345096150323966'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/03/abschied-vom-analogen.html' title='Abschied vom Analogen'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-3973366682552513015</id><published>2010-03-02T08:29:00.046+01:00</published><updated>2010-03-02T17:05:52.265+01:00</updated><title type='text'>Abschied vom Analogen 2</title><content type='html'>&lt;b&gt;Kleiner Nachtrag zum Thema Digitalisierung:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Vor einigen Jahren war ich einmal mit dem Auto unterwegs. Beim Abbiegen bemerkte ich plötzlich, dass der Blinker nicht mehr zu hören war. Ich fuhr deshalb in die Werkstatt und bat dort, ihn zu reparieren. Es stellte sich erfreulicherweise heraus, dass nicht der Blinker, sondern nur die Glühlampe in einem der Blinker kaputt war. Man erklärte mir, dass das Geräusch, welches man beim Blinken hört, gar nicht von einem Relais stammt, wie ich angenommen hatte. Vielmehr wird es durch einen elektronischen Soundgenerator erzeugt, damit man merkt, wenn mit dem Blinker etwas nicht in Ordnung ist. Und das hatte in meinem Fall ja auch prima funktioniert.&lt;br /&gt;Allerdings lag ich mit meiner Vermutung gar nicht so falsch. Früher wurde das Blinken sehr wohl durch ein Relais erzeugt. Und da dieses elektromechanisch - analog - arbeitete, entstand dabei als Nebeneffekt bei jedem Blinken das besagte Geräusch. Als man später auf elektronische - digitale - Blinker umstellte, erzeugten diese naturgemäß keine Geräusche mehr. Das Fehlen des vertrauten "Tack, Tack" verunsicherte aber wohl so viele Autofahrer, dass man es künstlich wieder hinzufügte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-3973366682552513015?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/3973366682552513015'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/3973366682552513015'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/03/abschied-vom-analogen-2.html' title='Abschied vom Analogen 2'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-5388996839051885051</id><published>2010-03-02T08:28:00.002+01:00</published><updated>2010-03-02T17:13:52.328+01:00</updated><title type='text'>Abschied vom Analogen 3</title><content type='html'>Begriffsinhalte neigen dazu, sich zu wandeln. Das gilt insbesondere dann, wenn sie an Bedeutung verlieren. Es scheint nicht ohne Hintersinn, dass das Wort "analog" neuerdings für&amp;nbsp; Lebensmittel verwendet wird, die ein von traditionellen Lebensmitteln bekanntes Aussehen oder einen solchen Geschmack simulieren. Sie geben vor, etwas zu sein, was sie nach herkömmlichem Verständnis gar nicht sind. Ob unsere Enkel diesen Unterschied allerdings auch noch erkennen werden?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-5388996839051885051?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/5388996839051885051'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/5388996839051885051'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/03/abschied-vom-analogen-3.html' title='Abschied vom Analogen 3'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-9021370107203405409</id><published>2010-02-23T20:16:00.007+01:00</published><updated>2010-02-26T08:53:10.948+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltägliches'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psychologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bahnfahren'/><title type='text'>Im Zug der Zeit</title><content type='html'>Seit mehreren Jahren nehme ich fast jeden Morgen einen Intercity der Deutschen Bahn, um ins Büro zu fahren. Gemeinsam mit mir sind Tag für Tag neben angehenden Nordseeurlaubern auch eine Reihe anderer Berufspendler unterwegs. Alle kennen sich vom Angesicht. Mit der Zeit sind wir uns vertraut, ohne je wirklich miteinander gesprochen zu haben. Weder habe ich jemals beobachtet, dass sich zwischen meinen Mitreisenden Bekanntschaften entwickelt hätten, noch habe ich selbst irgendwann das Gespräch zu anderen gesucht. Hin- und wieder überkam mich das Bedürfnis, die merkwürdige Distanz zwischen uns zu durchbrechen, in die Hände zu klatschen und "Aufgewacht!" zu rufen. Aber bevor es dazu wirklich kommen konnte, erwachte jedes Mal eine merkwürdige urdeutsche Hemmung in mir und ich zog mich dezent in mich zurück. Zu vielen meiner stummen Begleiter existieren in meinem Kopf inzwischen Geschichten, die ich mir mit der Zeit aufgrund von Beobachtungen zusammengesponnen habe. Leider werde ich wohl nie erfahren, ob sie der Wirklichkeit entsprechen. Das Pendel schwingt nämlich aus und meine täglichen Fahrten im Intercity Richtung Norddeich-Mole haben ein Ende. &lt;br /&gt;Adieu, liebe Mitreisende, und gute Weiterfahrt!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-9021370107203405409?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/9021370107203405409'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/9021370107203405409'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/02/im-zug-der-zeit.html' title='Im Zug der Zeit'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-2921807228949081109</id><published>2010-02-21T18:50:00.002+01:00</published><updated>2010-02-21T19:25:57.094+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltägliches'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psychologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Social Media'/><title type='text'>Im Banne virtueller Gemeinschaften</title><content type='html'>Twitter, Yammer, Blogspot, Flikr, XING, Facebook, LinkedIn, MySpace, YouTube, Stayfriends und neuerdings auch noch Google Buzz – das ist derzeit mein Social Media-Repertoire. Es erscheint übertrieben, aber man halte mir bitte zugute, dass ich mich beruflich mit dem Internet beschäftige. Und zu meinen Prinzipien gehört es, die klassische „Berater sind Eunuchen. Sie wissen wie es geht, ...“-Falle zu meiden. Natürlich ist es nicht möglich, in all diesen virtuellen Gemeinschaften mit dem gleichen Engagement aktiv zu sein. Trotzdem statte ich meinen virtuellen Identitäten regelmäßige Besuche ab. Und eine natürliche Auslese findet auch in der virtuellen Welt statt, die Spreu beginnt sich vom Weizen zu trennen. Im Businessbereich dominiert bei mir eindeutig XING. Die dort täglich von mir genutzte Funktion nennt sich: „Neues aus Ihrem Netzwerk“. Sie hilft mir, den Karriereweg ehemaliger Kollegen und Geschäftspartner, die ich im realen Leben längst aus den Augen verloren hätte, zu verfolgen. Es funktioniert und ich gebe Monat für Monat sogar Geld für eine XING-Premiummitgliedschaft aus. Facebook hat für mich in den letzten Monaten deutlich an Bedeutung gewonnen. Die Schnittmenge zu meinen XING-Kontakten ist erheblich. Allerdings findet auf Facebook mit den gleichen (und einigen anderen) Menschen ein eher privater Austausch statt. Zwiespältig bleibt mein Verhältnis zu Twitter. Einerseits glaube ich, dass der Welt ohne Twitter nichts fehlen würde. Andererseits hat mich dieser Dienst in einer Weise in seinen Bann gezogen, die mich nachdenklich macht. In gewisser Weise trifft diese Vereinnahmung aber auf die genannten Social Media insgesamt zu. Wieso habe ich permanent das Gefühl, nachschauen zu müssen, was es in meinen Netzwerken Neues gibt? Woher kommt dieses Bedürfnis, mich öffentlich mitzuteilen? War es schon immer da oder wurde es durch die neuen technischen Möglichkeiten erst entfacht? Spürbar verstärkt wird dieser Sog durch die Nutzung meines Smartphones und die damit verbundene permanente Anbindung ans Internet. Höchste Zeit, sich mit den psychologischen, sozialen und kulturellen Auswirkungen zu beschäftigen. Mir scheint, ich habe da gerade ein Thema entdeckt, an dem ich dranbleiben werde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-2921807228949081109?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/2921807228949081109'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/2921807228949081109'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/02/im-banne-virtueller-gemeinschaften.html' title='Im Banne virtueller Gemeinschaften'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-8088919849906841948</id><published>2010-02-14T10:02:00.147+01:00</published><updated>2010-02-21T18:51:57.048+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Phantasie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Grafik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mathematik'/><title type='text'>Fraktale Welten</title><content type='html'>Mitte der neunziger Jahre waren Fraktalprogramme, mit denen man am Computer sogenannte Apfelmännchen erzeugen konnte, weit verbreitet. Beim "Apfelmännchen" handelt es sich um Grafiken, die die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beno%C3%AEt_Mandelbrot"&gt;Mandelbrot&lt;/a&gt;-Menge visualisieren. Diese spielt in der damals gerade sehr populären Chaostheorie eine wichtige Rolle. Gegenwärtig gibt es eine kleine Renaissance &lt;a href="http://www.heise.de/software/download/o0g0s3l11k296" target="_blank"&gt;solcher Software&lt;/a&gt;, da es mittlerweile möglich ist, Fraktale auch dreidimensional zu berechnen und grafisch darzustellen. Neben den ästhetischen Aspekten beeindruckt mich als mathematischer Laie insbesondere das den Fraktalen innewohnende Prinzip der Selbstähnlichkeit. Dies hat einen beeindruckenden Effekt: Wenn man in diese Grafiken sehr stark hineinzoomt, dann wiederholen sich immer wieder die Strukturen des Anfangszustandes. Faszinierend.&amp;nbsp; Irgendwann spielte mir meine Phantasie einen Streich und ich stellte mir eine merkwürdige Frage: Ist vielleicht das gesamte Universum nach diesem Prinzip aufgebaut? Vereinfacht gedacht, könnte es doch sein, dass so ein Atom, wie wir es im Physikunterricht kennengelernt haben, nur die Wiederholung unseres Sonnensystems in einem sehr viel kleineren Maßstab darstellt. Die um die Atomkerne kreisenden Elektronen wären dann Planeten, die wiederum von Wesen wie uns - nur irrsinnig viel kleiner - besiedelt sind. Aber auch in die andere Richtung könnte man die Geschichte weiterspinnen: Das, was wir selbst für unser Sonnensystem halten, könnte in einer sehr viel größeren Welt nicht viel mehr als ein einzelnes Atom sein. Und dieses ist wiederum vielleicht Bestandteil einer Zelle, die zu einem für uns unvorstellbar großen Riesenwesen gehört. Ein Jeder (Zwerg, Mensch, Riese) lebt in &lt;i&gt;seiner&lt;/i&gt; Dimension, nimmt "die Welt" aus &lt;i&gt;seiner &lt;/i&gt;Perspektive wahr, setzt für alles &lt;i&gt;seine &lt;/i&gt;Maßstäbe an, ist überzeugt, dass nur &lt;i&gt;seine &lt;/i&gt;Welt existiert und er deren Mittelpunkt ist. Immerhin kommt mir letzteres Phänomen aus meinem irdischen Leben hier auf der Erde irgendwie ziemlich vertraut vor ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-8088919849906841948?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/8088919849906841948'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/8088919849906841948'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/02/fraktale-welten.html' title='Fraktale Welten'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-8863227555279324580</id><published>2010-02-03T17:06:00.018+01:00</published><updated>2010-02-17T09:36:58.605+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psychologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Social Media'/><title type='text'>Sympathiegewinn durch Bloggen*</title><content type='html'>Fast jeder von uns möchte insgeheim von anderen geliebt werden, zumindest aber etwas Anerkennung, wenigstens Akzeptanz erhalten. So geht es wohl auch der GEZ, die sich permanent missverstanden fühlt. Sie will doch schließlich nur unser Bestes. Und natürlich unser Geld, aber wer will das nicht. Damit wir sie endlich besser verstehen, hat die GEZ heute zusätzlich zu ihren bestehenden Websites noch das Onlineportal &lt;a href="http://gez-meine-meinung.de/"&gt;gez-meine-meinung.de&lt;/a&gt; gestartet. Damit gibt es im Web nun endlich einen Ort, an dem man mal so richtig seine Meinung über die GEZ sagen, so richtig Dampf ablassen kann. Das dachten wohl auch die ersten Besucher des Diskussionsforums, bis sie feststellten, dass dieses moderiert (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neusprech"&gt;Neusprech&lt;/a&gt; für "zensiert") wird. Ein bekanntes Dilemma fast aller Diskussionsforen, die sich auf Unternehmenswebsites befinden. Aber da gibt es ja zum Glück noch den ganz neuen Social Media-Trend. Und so wurde der GEZ von den herbeigerufenen Beratern empfohlen, zusätzlich auch einen Blog einzurichten. Gesagt, getan. Im Onlinetagebuch erzählen GEZ-Mitarbeiter zukünftig aufregende Geschichten aus ihrem Alltag. Das könnte durchaus spannend werden. In meiner Phantasie jagen GEZ-Agenten nächtens Schwarzseher durch dunkle Gassen, klingeln inkognito an fremden Türen und versuchen unter Nutzung raffinierter Legenden, eingelassen zu werden. Aber falsch. Es bloggen in Wirklichkeit Sachbearbeiter, die von 8 bis 16 Uhr an Schreibtischen sitzen und trockene Vorgänge bearbeiten. Oder sind es doch eher die Praktikanten der betreuenden PR-Agentur? So locker und korrekt, wie die Texte klingen. Immerhin entlässt Daniela K. den Leser am Ende Ihres Blogeintrages mit einem ganz praktischen Rat in die Freiheit: "Wenn Ihnen mal auf einer Party der Gesprächsstoff ausgehen sollte, dann diskutieren Sie doch einfach mal über die GEZ. Sie werden überrascht sein." Könnte das zweideutig gemeint sein?&lt;br /&gt;------------------------------&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;* Sympathiegewinn durch Bloggen: Es kann, muss aber nicht funktionieren. Ob es gelingt, hängt wie so oft von der Auswahl der Themen sowie von Ehrlichkeit (oder doch nur Glaubwürdigkeit ;-) und Authentizität ab.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-8863227555279324580?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/8863227555279324580'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/8863227555279324580'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/02/sympathiegewinn-durch-bloggen.html' title='Sympathiegewinn durch Bloggen*'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-77663842581767408</id><published>2010-01-30T19:52:00.005+01:00</published><updated>2010-01-30T20:26:48.553+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jahreszeiten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltägliches'/><title type='text'>Winterzauber im Flachland</title><content type='html'>Um es gleich vorwegzunehmen: Ich mag den Winter, so wie wir ihn gerade erleben. Zumindest hier am Rande der großen Stadt ist seit fünf Wochen alles so, wie man es sich sonst im Winterurlaub wünscht. Am Straßenrand türmt sich der Schnee fast einen Meter hoch. &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/S2SBDOHvPuI/AAAAAAAAAEg/q8Q8oa7lWYM/s1600-h/Rodelberg.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; margin-top: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/S2SBDOHvPuI/AAAAAAAAAEg/q8Q8oa7lWYM/s200/Rodelberg.jpg" title="Blick von den Püttbergen auf Wilhelmshagen" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Den Stadtforst durchziehen Loipen, auf denen sich am Wochenende die Langläufer tummeln. Von den immerhin 68 Meter hohen Püttbergen stürzen sich mutige Rodler und Abfahrtsläufer den Todeshang hinunter, der übrigens wegen des an seinem Fuße liegenden Friedhofes so heißt. Über den zugefrorenen Müggelsee fahren Quads, Eissegler und hunderte Schlittschuhläufer. Auf dem Eis gibt es Grillstände, Feuerstellen zum Aufwärmen und Hüttengaudi. Wozu da noch in die Alpen fahren. Es ist einer von den Wintern, die die fest in uns verwurzelte Vorstellung eines „richtigen Winters“ prägen, und in denen man sich zum Ende hin ganz besonders auf den kommenden Frühling freut.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-77663842581767408?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/77663842581767408'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/77663842581767408'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/01/winterzauber-im-flachland.html' title='Winterzauber im Flachland'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/S2SBDOHvPuI/AAAAAAAAAEg/q8Q8oa7lWYM/s72-c/Rodelberg.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-3735377029676373810</id><published>2010-01-29T07:30:00.002+01:00</published><updated>2010-02-17T09:37:51.160+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltägliches'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psychologie'/><title type='text'>Des Apfels Kern</title><content type='html'>Endlich ist es da. Alle sind verzückt, begeistert, ekstatisch. Keiner hat es bisher leibhaftig gesehen oder es gar berührt. Und alles, was man darüber weiß, hat man vom Propheten des Apfels oder seinen Jüngern erfahren. Willkommen in der schönen neuen Welt des Fallobstes. Was den bildungsfernen Schichten das TV-Casting, ist dem urbanen Nomaden die Apfelwelt des Steve. Naturgemäß geht es in solch ideologisierten Warenwelten ziemlich undemokratisch zu. Es regiert die Bevormundung. Der Meister weiß besser, als seine Kunden, was diese eigentlich mögen. Und diese lassen es sich in einem masochistischem Anfall gefallen und rufen: "Nimm mein Geld zuerst, bitte!" Meine Hoffnung ist, dass eine neue "Open Generation" heranwächst, aus der heraus eines Tages endlich ein unschuldiges Kind rufen wird: "Der Apfelkaiser hat ja gar keine Kleider an."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-3735377029676373810?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/3735377029676373810'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/3735377029676373810'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/01/im-zwiespalt-des-apfels.html' title='Des Apfels Kern'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-2537235583260514618</id><published>2010-01-26T18:44:00.003+01:00</published><updated>2010-02-17T09:38:09.251+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltägliches'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psychologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bahnfahren'/><title type='text'>Störungen im Betriebsablauf</title><content type='html'>Reisende stehen frierend auf Bahnsteigen, ohne zu wissen, wann ihr verspäteter Zug kommen wird. Warum er sich überhaupt verspätet, erfährt man gar nicht oder Tage später aus den Medien. Bahnmitarbeiter können keine präzise Auskunft zum aktuellen Geschehen geben oder widersprechen sich gegenseitig. Elektronische Anzeigetafeln und gedruckte Aushänge verwirren mehr, als sie helfen. Die Liste ließe sich fortführen. Es gibt aber auch den gegenteiligen Fall: Neulich zwängte sich durch den hoffnungslos überfüllten ICE ein Bahnmitarbeiter mit einem Lächeln und einem Karton voller Snacks aus der 1. Klasse, die er mit einer Mischung aus Galgenhumor, Selbstironie und sachlicher Information unter den Reisenden verteilte. Und es funktionierte: Menschen, die drei oder vier Stunden Körper an Körper im Zug stehen mussten und dafür etwa 100 Euro bezahlt hatten, waren danach in einer Weise entspannt, dass ich (als bequem sitzender Beobachter ;-) aus dem Staunen kaum herauskam. Was hatte der Mann eigentlich getan? Er war präsent. Er hat gelächelt. Er hat zugehört. Er hat mitgelitten. Er hat Geschenke verteilt ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-2537235583260514618?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/2537235583260514618'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/2537235583260514618'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/01/storungen-im-betriebsablauf.html' title='Störungen im Betriebsablauf'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-1834641065316262308</id><published>2010-01-25T09:13:00.010+01:00</published><updated>2010-02-17T09:38:23.203+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Im Schatten des eigenen Erfolges</title><content type='html'>Vor gut einem Jahr habe ich "Der Schatten des Windes" von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carlos_Ruiz_Zaf%C3%B3n" target="_blank" title="Carlos Ruiz Zafón"&gt;Carlos Ruiz Zafón&lt;/a&gt; gelesen. Aber was heißt "gelesen", ich habe es&amp;nbsp; verschlungen. Es war vielschichtig, raffiniert, spannend, einfach gut. Für mich der beste Roman, den ich in den letzten Jahren in den Händen hatte. Einmal habe ich beim Lesen im Zug sogar das rechtzeitige Aussteigen verpasst. &lt;br /&gt;Nachdem ich mit dem Buch fertig war, musste ich zum Glück nur kurze Zeit warten. Dann kam schon "Das Spiel des Engels",  der nächste Roman von Carlos Ruiz Zafón heraus. Ich machte mich über ihn her und konnte in Ort und Handlung eine Vielzahl von Parallelen zum "Schatten des Windes" feststellen. Leider traf das nicht auf die literarische Qualität zu. Das Buch war für mich ein Flopp. Die Geschichte war weniger raffiniert gewoben, die Stimmung düsterer, die Handlung durchschaubarer. Schade, schade, schade.&lt;br /&gt;War es Erfolgsdruck, vertraglicher Zwang, Ehrgeiz? Warum musste dieses Buch geschrieben werden? Vielleicht hätte Zafón das Thema einfach noch ein wenig liegen und reifen lassen sollen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-1834641065316262308?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/1834641065316262308'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/1834641065316262308'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/01/im-schatten-des-erfolges.html' title='Im Schatten des eigenen Erfolges'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-9026091002615274486</id><published>2010-01-24T18:41:00.013+01:00</published><updated>2010-02-17T09:38:41.360+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ethnologie'/><title type='text'>Guido von Arabien*</title><content type='html'>Seit ich von Westerwelles Plänen für einen Ablaßhandel mit den Taliban gehört habe, geht mir folgendes Bild nicht aus dem Kopf:&lt;br /&gt;In der Mitte eines kargen und staubigen afghanischen Dorfes wurde unter einem offenen Zeltdach ein Holztisch aufgestellt. An ihm sitzt schwitzend ein deutscher Beamter mit offenem Hemdkragen. Links neben ihm eine Aluminiumtruhe, rechts ein junger Paschtune, der übersetzen und beschützen soll. An den Tisch tritt von Zeit zu Zeit ein Einheimischer heran. Diesen fragt der Beamte, ob er ein Taliban sei, der Dolmetscher übersetzt die Bestätigung des Mannes. Darauf fragt der Deutsche, ob sein Gegenüber zukünftig kein Taliban mehr sein wolle. Der Afghane bejaht erneut. Darauf lässt der deutsche Abgesandte den bekehrten Taliban in einer Liste quittieren und überreicht ihm ein Bündel Geldscheine. Würdevoll bedankt sich der Paschtune und zieht von dannen. In seiner Hütte angekommen wird er schon von seinen Brüdern, Cousins und Nachbarn erwartet. Alle wundern sich gemeinsam über das komische Verhalten des Europäers.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;---------------------------------&lt;br /&gt;*&lt;span style="font-size: x-small;"&gt; Die Analogie zum historischen Vorbild war zu verführerisch, auch wenn ich natürlich weiß, dass Afghanen keine Araber sind und aus einem Guido nie ein Lawrence wird ;-)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-9026091002615274486?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/9026091002615274486'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/9026091002615274486'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/01/guido-von-arabien.html' title='Guido von Arabien*'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-2276037604823984891</id><published>2010-01-22T07:49:00.007+01:00</published><updated>2010-02-17T09:38:57.420+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psychologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Social Media'/><title type='text'>SIGMUNDs FREUD' an Twitter</title><content type='html'>Das hätte ihm sicher gefallen: Freiwillige Probanden ohne Ende, von denen viele einen täglichen kleinen Blick in den Zustand ihres Seelenlebens gestatten. Weder muss der Patient dazu in die Praxis kommen, noch muss der Analytiker seinen Schreibtisch verlassen. Für psychologische Studien geradezu ideale Bedingungen. Man mag einwenden, dass die starke Begrenzung der Tweets keinen wirklichen Einblick ermögliche. Nach meiner Erfahrung macht die kontinuierliche Zeitreihe, pardon "Timeline", dieses Manko mehr als wett. Ich verfolge u.a. die Tweets mir weitgehend unbekannter Menschen und habe das nicht unbegründete Gefühl, von ihnen nach kurzer Zeit ein Psychogramm zeichnen zu können. Allerdings habe ich dieses Prinzip mittlerweile selbstreflexiv auf meine eigenen Tweets angewendet. Das Ergebnis hat mir nicht unbedingt gefallen, wohl auch weil es durchaus stimmte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-2276037604823984891?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/2276037604823984891'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/2276037604823984891'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/01/sigmunds-freud-twitter.html' title='SIGMUNDs FREUD&apos; an Twitter'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-2148305025190490136</id><published>2010-01-21T08:01:00.003+01:00</published><updated>2010-01-27T11:01:12.157+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psychologie'/><title type='text'>Ich hatte einen Traum</title><content type='html'>... und da ich nicht M.L.K. heiße,   war er eher von persönlicher als von historischer Bedeutung. Es war einer von den schönen Träumen. Einer von denen, bei dem man in sich hinein lächelt, wenn man sich tagsdarauf noch einmal an ihn erinnert. Leider begann die Erinnerung an Details des Traumes bereits mit dem Erwachen zu verblassen. Man möchte sie festhalten, zum Bleiben beschwören und weiß doch, dass es nicht gelingen wird. Am nächsten Abend wünschte ich mir vor dem Einschlafen, der Traum möge sich fortsetzen. Allein, er tat es nicht. Was bleibt, ist die Erinnerung an ein wunderbares Gefühl ... und diese kleine Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-2148305025190490136?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/2148305025190490136'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/2148305025190490136'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/01/ich-hatte-einen-traum.html' title='Ich hatte einen Traum'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1141331558607081597.post-6248424078779180542</id><published>2010-01-17T20:37:00.002+01:00</published><updated>2010-01-29T10:12:22.776+01:00</updated><title type='text'>Jetzt wird auch noch gebloggt</title><content type='html'>Irgendwann musste es ja soweit kommen. Da ich beim Twittern nicht genug Platz habe und mir für längere Artikel meist Zeit und Muse fehlen, versuche ich mich jetzt an einem Blog. Tue ich das eigentlich für mich? Bei einem Tagebuch war es früher so. Ich denke schon. Mal sehen, ob der Exibitionismus irgendwann noch durchkommt. Wahrscheinlich schon. Sei's drum.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1141331558607081597-6248424078779180542?l=fheller.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/6248424078779180542'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1141331558607081597/posts/default/6248424078779180542'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fheller.blogspot.com/2010/01/jetzt-wird-auch-noch-gebloggt.html' title='Jetzt wird auch noch gebloggt'/><author><name>Frank Heller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09552184440076281317</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_aGkvrVb2uME/SvqROeoDbbI/AAAAAAAAAAM/BMEk4SEJzVg/S220/FH_03.jpg'/></author></entry></feed>
