Folgende Geschichte muss ich loswerden, auch wenn ich mir damit selbst wieder einmal vor Augen führe, dass ich schon verdammt alt bin.
Gerade war ich auf einem dieser neumodischen Get-together, bei dem in den Ecken (zumeist) Männer mit ihren Smartphones stehen, wie gebannt auf Minibildschirme starren und diese zwischendurch immer wieder betasten oder liebevoll streicheln. Fast hat man sich an diesen Anblick schon gewöhnt. Auf dem Heimweg fiel mir dann auf dem Bahnsteig noch ein junger Mann auf, der ähnlich liebevoll mit seinem Streichelbrettchen (eng. "iPad") verfuhr. Auch das kein völlig überraschender Anblick mehr. Dabei stieg in mir eine Erinnerung an Kinder-, na gut Jugendtage auf:
Es war Anfang der achtziger Jahre des vorherigen Jahrhunderts. Telefone waren noch mit einer Schnur an die Wand gefesselt. Wer unterwegs dringend etwas über weite Entfernung mitzuteilen hatte, benutzte eine Telefonzelle oder ging zur Post und versandte ein Telegramm. (Bitte auf Wikipedia nachschlagen!) In dieser guten alten Zeit kam ein teuflisches Produkt auf den Markt, das von da an das Straßenbild veränderte und die Empörung und das Unverständnis unserer Eltern hervorrief: Der Walkman.
Selten zuvor hatte es ein derartiges Stück Technik gegeben, das den Anblick und das Verhalten von Fußgängern so veränderte. Menschen, die auf der Straße liefen, dabei Kopfhörer trugen und unterwegs Musik lauschten. UNERHÖRT! Aber in dem Maße, wie die Älteren dagegen wetterten, wurde der Walkman zum Statussymbol einer jüngeren Generation. Gleichzeitig machte er den Musikgenuss mobil. Heute können wir über die Vorwürfe von damals nur lächeln. Der (Kassetten-)Walkman, von dem allein Sony 200 Mio Geräte herstellte, wird seit Oktober nicht mehr produziert. Sein Sprung ins digitale MP3-Zeitalter ist ihm nur halbherzig gelungen. Heute ist er eine Marke unter vielen und kaum jemand bringt den so benannten MP3-Player noch mit dem revolutionären Gerät von 1979 in Verbindung.
Verständnisvoll lächeln werden übrigens wohl auch unsere Enkel, wenn sie in 30 Jahren hören, wie liebevoll Anfang dieses Jahrtausends Leute mit einem Plastik- oder Aluminiumbrettchen umgegangen sind und dass manche es sich gar an die Wange gehalten und darauf eingesprochen haben.
Posts mit dem Label Zukunft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zukunft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Das papierlose Elektroauto
Es wird kommen, daran besteht kein Zweifel. Wann wird es kommen? Darüber gehen die Meinungen deutlich auseinander. Die Rede ist vom Elektroauto, nicht als Designstudie oder Prototyp, sondern als Alltagsgegenstand. Ich denke, der Durchbruch wird sich sehr schnell vollziehen. Irgendwann kommt das erste praxistaugliche Modell auf den Markt, innerhalb kurzer Zeit werden dann alle anderen Hersteller nachziehen. Und ein, spätestens zwei Jahre später kaufen nur noch Liebhaber Autos mit Verbrennungsmotor. Das Ganze könnte ähnlich rasant verlaufen, wie der Wechsel von der analogen zur digitalen Fotografie. Aus diesem habe ich übrigens meine Lektion gelernt: Dieses Mal kaufe ich mir nicht kurz zuvor ein teures analoges Teil. Hoffen wir mal, dass mein schon etwas betagter Peugeot noch lange genug durchhält, um dann gleich auf Elektromobilität umzusteigen. Möglicherweise würde ich dafür notfalls sogar eine Übergangszeit ohne eigenes Auto in Kauf nehmen.
Irgendwie beschäftigt das Thema nicht nur mich. Neulich kamen wir während einer längeren Autofahrt mit Kollegen darauf und malten uns aus, wie die elektrische automobile Zukunft wohl ganz praktisch aussehen wird. Nachdem wir die bekannten Lösungsansätze für Reichweite und Höchstgeschwindigkeit diskutiert hatten, kam die Rede auch auf den geringeren Geräuschpegel des Elektroantriebes. Elektroautos sind leise, sehr leise. Ich habe es auf Berliner Straßen bereits mit eigenen Ohren erlebt. Man hört sie kaum kommen.Wenn daraus eines Tages ein Massenphänomen wird, muss die Ruhe in unseren Städten traumhaft sein. Aber wird es plötzlich nicht auch viel mehr Unfälle geben, weil Passanten herannahende Autos überhören? Zu befürchten ist das schon. Und es wird wohl auch akustische Lösungen dafür geben. Soundgeneratoren könnten Motorengeräusche simulieren. Den Sound des gewünschten Modells wird man als MP3-Datei im Internet herunterladen können. Ich habe diesbezüglich so eine Vision: Wenn wir in einigen Jahren auf der Straße kurz die Augen zumachen, werden wir wohl deutlich mehr Ferraris und Porsches hören als heute.
Und wieder einmal könnte sich eine Verheißung revolutionärer Technologien als Illusion erweisen. Hatte man uns mit dem Aufkommen des Computers nicht das papierlose Büro versprochen? Möglicherweise werden unsere Straßen in einigen Jahren etwa so leise sein, wie unsere Büros heute papierlos sind. Schade.
Irgendwie beschäftigt das Thema nicht nur mich. Neulich kamen wir während einer längeren Autofahrt mit Kollegen darauf und malten uns aus, wie die elektrische automobile Zukunft wohl ganz praktisch aussehen wird. Nachdem wir die bekannten Lösungsansätze für Reichweite und Höchstgeschwindigkeit diskutiert hatten, kam die Rede auch auf den geringeren Geräuschpegel des Elektroantriebes. Elektroautos sind leise, sehr leise. Ich habe es auf Berliner Straßen bereits mit eigenen Ohren erlebt. Man hört sie kaum kommen.Wenn daraus eines Tages ein Massenphänomen wird, muss die Ruhe in unseren Städten traumhaft sein. Aber wird es plötzlich nicht auch viel mehr Unfälle geben, weil Passanten herannahende Autos überhören? Zu befürchten ist das schon. Und es wird wohl auch akustische Lösungen dafür geben. Soundgeneratoren könnten Motorengeräusche simulieren. Den Sound des gewünschten Modells wird man als MP3-Datei im Internet herunterladen können. Ich habe diesbezüglich so eine Vision: Wenn wir in einigen Jahren auf der Straße kurz die Augen zumachen, werden wir wohl deutlich mehr Ferraris und Porsches hören als heute.
Und wieder einmal könnte sich eine Verheißung revolutionärer Technologien als Illusion erweisen. Hatte man uns mit dem Aufkommen des Computers nicht das papierlose Büro versprochen? Möglicherweise werden unsere Straßen in einigen Jahren etwa so leise sein, wie unsere Büros heute papierlos sind. Schade.
Es wird kommen, daran besteht kein Zweifel. Wann wird es kommen? Darüber gehen die Meinungen deutlich auseinander. Die Rede ist vom Elektroauto, nicht als Designstudie oder Prototyp, sondern als Alltagsgegenstand. Ich denke, der Durchbruch wird sich sehr schnell vollziehen. Irgendwann kommt das erste praxistaugliche Modell auf den Markt, innerhalb kurzer Zeit werden dann alle anderen Hersteller nachziehen. Und ein, spätestens zwei Jahre später kaufen nur noch Liebhaber Autos mit Verbrennungsmotor. Das Ganze könnte ähnlich rasant verlaufen, wie der Wechsel von der analogen zur digitalen Fotografie. Aus diesem habe ich übrigens meine Lektion gelernt: Dieses Mal kaufe ich mir nicht kurz zuvor ein teures analoges Teil. Hoffen wir mal, dass mein schon etwas betagter Peugeot noch lange genug durchhält, um dann gleich auf Elektromobilität umzusteigen. Möglicherweise würde ich dafür notfalls sogar eine Übergangszeit ohne eigenes Auto in Kauf nehmen.
Irgendwie beschäftigt das Thema nicht nur mich. Neulich kamen wir während einer längeren Autofahrt mit Kollegen darauf und malten uns aus, wie die elektrische automobile Zukunft wohl ganz praktisch aussehen wird. Nachdem wir die bekannten Lösungsansätze für Reichweite und Höchstgeschwindigkeit diskutiert hatten, kam die Rede auch auf den geringeren Geräuschpegel des Elektroantriebes. Elektroautos sind leise, sehr leise. Ich habe es auf Berliner Straßen bereits mit eigenen Ohren erlebt. Man hört sie kaum kommen.Wenn daraus eines Tages ein Massenphänomen wird, muss die Ruhe in unseren Städten traumhaft sein. Aber wird es plötzlich nicht auch viel mehr Unfälle geben, weil Passanten herannahende Autos überhören? Zu befürchten ist das schon. Und es wird wohl auch akustische Lösungen dafür geben. Soundgeneratoren könnten Motorengeräusche simulieren. Den Sound des gewünschten Modells wird man als MP3-Datei im Internet herunterladen können. Ich habe diesbezüglich so eine Vision: Wenn wir in einigen Jahren auf der Straße kurz die Augen zumachen, werden wir wohl deutlich mehr Ferraris und Porsches hören als heute.
Und wieder einmal könnte sich eine Verheißung revolutionärer Technologien als Illusion erweisen. Hatte man uns mit dem Aufkommen des Computers nicht das papierlose Büro versprochen? Möglicherweise werden unsere Straßen in einigen Jahren etwa so leise sein, wie unsere Büros heute papierlos sind. Schade.
Irgendwie beschäftigt das Thema nicht nur mich. Neulich kamen wir während einer längeren Autofahrt mit Kollegen darauf und malten uns aus, wie die elektrische automobile Zukunft wohl ganz praktisch aussehen wird. Nachdem wir die bekannten Lösungsansätze für Reichweite und Höchstgeschwindigkeit diskutiert hatten, kam die Rede auch auf den geringeren Geräuschpegel des Elektroantriebes. Elektroautos sind leise, sehr leise. Ich habe es auf Berliner Straßen bereits mit eigenen Ohren erlebt. Man hört sie kaum kommen.Wenn daraus eines Tages ein Massenphänomen wird, muss die Ruhe in unseren Städten traumhaft sein. Aber wird es plötzlich nicht auch viel mehr Unfälle geben, weil Passanten herannahende Autos überhören? Zu befürchten ist das schon. Und es wird wohl auch akustische Lösungen dafür geben. Soundgeneratoren könnten Motorengeräusche simulieren. Den Sound des gewünschten Modells wird man als MP3-Datei im Internet herunterladen können. Ich habe diesbezüglich so eine Vision: Wenn wir in einigen Jahren auf der Straße kurz die Augen zumachen, werden wir wohl deutlich mehr Ferraris und Porsches hören als heute.
Und wieder einmal könnte sich eine Verheißung revolutionärer Technologien als Illusion erweisen. Hatte man uns mit dem Aufkommen des Computers nicht das papierlose Büro versprochen? Möglicherweise werden unsere Straßen in einigen Jahren etwa so leise sein, wie unsere Büros heute papierlos sind. Schade.
Das papierlose Elektroauto
Abonnieren
Posts (Atom)
